Sunday, 09 April 2017
Justin Rose  (Getty Images)
Justin Rose (Getty Images)

Augusta, Georgia - Wer sich nach drei von vier gespielten Runden beim Masters Tournament von Augusta auf einen Sieger festlegt, wagt sich auf dünnes Eis. Denn keiner der 53 nach dem Cut verbliebenen Profis konnte den Moving Day nutzen, um sich vom Rest des Feldes abzusetzen. Was nicht bedeutet, dass am Samstag schlechtes Golf gespielt wurde. Die äußeren Bedingungen ließen wie selten niedrige Ergebnisse zu. Der Wind, der noch an den beiden ersten Tage recht heftig über die Anlage fegte, hatte sich gelegt, er war wärmer und die Grüns noch nicht so hart und unbarmherzig, wie man es aus der Vergangenheit im Augusta National kennt.

Die beste Runde des Tages fabrizierte mit 67 Schlägen der Engländer Justin Rose. Der US Open-Sieger aus dem Jahr 2013 absolvierte die Back-Nine mir fünf Birdies und einem Fabelwert von nur 31 Schlägen für die Halbrunde. Mit insgesamt sechs unter Par kann Rose an der Spitze des Feldes in die Finalrunde gehen und hat große Chancen auf seinen ersten Titel beim Masters. Dass Rose den legendären Platz an der Washington Road beherrscht, hat er in der Vergangenheit mit vier Top-Ten-Platzierungen bewiesen. Sein bestes Ergebnis war ein mit Phil Mickelson geteilter zweiter Rang beim Sieg von Jordan Spieth vor zwei Jahren.

Die Spitzenposition teilt Rose mit einem weiteren Europäer. Sergio Garcia bestätigte mit einer 70 seine gute Form der ersten beiden Runden (71, 69) und geht am Sonntag gemeinsam mit seinem Ryder Cup-Kollegen als letzter auf den Platz. Der Spanier spielt in diesem Jahr bereits sein 19. Masters Tournament. Sein bestes Ergebnis erzielte er mit einem geteilten vierten Platz im Jahr 2004.

US-Stars halten Kontakt zur Spitze

Nur einen Schlag hinter dem Führungsduo lauert US-Liebling Rickie Fowler (73, 67, 71) in einer hervorragenden Ausgangsposition, um noch an den beiden Europäern vorbeizuziehen. Die Nummer acht der Weltrangliste führt das Verfolgerfeld um drei weitere US-Amerikaner an. Bärenstart präsentierten sich am Samstag Jordan Spieth, der bei erst drei Teilnahmen am Masters bereits einen Sieg und zwei zweite Plätze erringen konnte, und Ryan Moore, der wie schon am Freitag erneut eine 69 ins Clubhaus brachte. Das Trio bei vier unter Par komplettiert Charley Hoffman. Der blonde in San Diego geborene Amerikaner erholte sich mit einer 69 von der 75 des Vortages und kann ebenfalls weiter von einem Sieg träumen. Hoffman hatte am Donnerstag mit einer sagenhaften 65 eröffnet und den ersten Tag in Augusta dominiert.

Insgesamt haben es nach drei Tagen gerade einmal zehn Spieler geschafft, unter Par zu bleiben. Dem Sieger aus dem Jahr 2013, Adam Scott (-3), folgt Südafrikas Charl Schwartzel, der das Grüne Jacketts 2011 überstreifte und bei zwei unter Par liegt. Die Top-Ten beschließen bei einem Schlag unter Par Lee Westwood aus England und der Belgier Thomas Pieters.

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Tournament Leaderboard

Pos Player nameNatHolePar
1GARCIA, SergioESP18-9
2ROSE, JustinENG18-9
3SCHWARTZEL, CharlRSA18-6
T4KUCHAR, MattUSA18-5
T4PIETERS, ThomasBEL18-5
6CASEY, PaulENG18-4

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